Zügeltermin in Zürich: steigende Nachfrage nach Selfstorage-Angeboten

Auch in diesem März werden in Zürich wieder Kisten gepackt, Wände gestrichen und Möbel abgebaut – kurz: der Zügeltermin steht vor der Tür. Doch bevor gezügelt werden kann, muss man erst einmal eine neue Bleibe finden und das ist gerade in Zürich keine leichte Angelegenheit. Wenn endlich eine erschwingliche Wohnung in guter Lage gefunden ist, rückt bei vielen Mietern das Thema  Stauraum als Entscheidungskriterium in den Hintergrund. Die Habseligkeiten, die ohne entsprechenden Stauraum keinen Platz mehr haben, werden von vielen Zürchern zunehmend ausser Haus in einem Selfstorage-Abteil eingelagert.  „MyPlace-SelfStorage“, der Marktführer unter den Lagerraumanbietern, ist seit über fünf Jahren in der Stadt vertreten. Doch mit der prekären Wohnraumsituation allein lässt sich der Erfolg von Selfstorage-Angeboten nicht ausreichend erklären. Nicht zuletzt auch auf Grund des wachsenden wirtschaftlichen Erfolges und der gesellschaftlichen Bedeutung der Selfstorage-Branche, beschäftigt sich nun zunehmend auch die Wissenschaft mit für die Branche relevanten Fragen. Die Kulturwissenschaftlerin Petra Beck konnte in ihrer Abschlussarbeit zahlreiche weitere Gründe für den anhaltenden Trend zum „externen Keller“ ausmachen und auch darüber Aufschluss geben, wer welche Gegenstände in Selfstorage Abteilen einlagert und warum.

„Die Zügeltermine machen sich natürlich auch bei uns bemerkbar“ erklärt Nikolaus Lovrek,  bei MyPlace-SelfStorage verantwortlich für die Zürcher Standorte, und ergänzt: „In den Wochen um die Zügeltermine haben wir besonders viele Neu-Mieter, die kurzfristig Stauraum benötigen.“ Doch zusätzlicher Stauraum ist bei den Zürchern das ganze Jahr über gefragt. Denn „nach Jahrzehnten ohne Kriege in unseren Landstrichen besitzen die meisten Menschen so viele Dinge wie nie zuvor in der Geschichte“ stellt Petra Beck in ihrer Magisterarbeit „Restopia – Selfstorage als urbane Praxis“ fest und beschreibt damit eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Platzmangel in den Wohnungen der Grossstädte. Besondere Bedeutung für den zunehmenden Bedarf an Selfstorage-Angeboten hat daneben die wachsende Mobilität der Bevölkerung in allen Lebensbereichen. Dazu zählen unter anderem häufige Wohnungs- und Arbeitsplatzwechsel. „Manche Kunden benötigen ihr Abteil, weil sie aus beruflichen Gründen für begrenzte Zeit die Stadt verlassen, andere ziehen mit ihrem Partner zusammen und haben plötzlich die halbe Einrichtung zweifach“ so Lovrek. Das Spektrum der Kunden reicht dabei von der Geschäftsfrau über den Schauspieler bis hin zum Wohnungslosen. Und so verbergen sich hinter den blauen Türen der Abteile ganz unterschiedliche Gegenstände und Geschichten, die oftmals von grossen Umbrüchen im Leben erzählen.

Die Lagerräume werden jedoch nicht nur für den privaten Gebrauch genutzt, rund 20 Prozent der Kunden von MyPlace-Selfstorage sind Gewerbetreibende. Zahlreiche Handwerksbetriebe und Handelsvertreter, aber auch immer mehr junge Existenzgründer wie Betreiber von Online-Shops nutzen das Angebot, ihre Waren in den sicheren und trockenen Selfstorage-Abteilen von 1 bis 50m2 kurz- bis langfristig zu lagern. 

 

Jeden Monat rund 1.000qm mehr

Die stetig wachsende Nachfrage nach Selfstorage-Angeboten schlägt sich derweil deutlich in der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche nieder. MyPlace-SelfStorage, der Marktführer im deutschsprachigen Europa, konnte für die ersten acht Monate des Geschäftsjahrs 2012/2013 eine Umsatzsteigerung von etwa 16 Prozent auf 29 Millionen Euro verzeichnen. Und auch die Prognosen für die nächsten Jahre lassen ein stabiles Wachstum erwarten. Jeden Monat werden aktuell etwa 1.000 m² Lagerfläche zusätzlich vermietet. In Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen derzeit etwa 18.000 Kunden an 35 Standorten  insgesamt rund 33.000 Lagerabteile auf einer Gesamtfläche von über 270.000 m². 
Wenn Sie Interesse an einer Berichterstattung haben, laden wir Sie herzlich ein, einen Termin mit uns zu vereinbaren. Wir zeigen Ihnen gerne eines der Zürcher Lagerhäuser, berichten Ihnen aus dem Selfstorage-Alltag und stellen Kontakt mit verschiedenen Kunden her, die zu Interviews und Fotoaufnahmen bereit sind. Gerne vermitteln wir Ihnen auch den Kontakt zur Kulturwissenschaftlerin Petra Beck. 

 

MyPlace-SelfStorage

Selfstorage bedeutet flexibles Mieten von Lagerräumen für Privatpersonen und Gewerbe, zumeist in Grössen zwischen 1 und 50 m², und geht zurück auf die Vermietung einfacher Garagenzeilen in den USA für die Einlagerung von Gütern aller Art. MyPlace-SelfStorage ist der Marktführer im deutschsprachigen Raum. Neben den beiden Filialen in Zürich betreibt MyPlace 23 Filialen in Deutschland und 10 weitere in Österreich. Nähere Informationen finden Sie unter www.myplace.ch