Schatz oder Schätzchen? "Experten bewerten" in Nürnberg

In Kellern, auf Dachböden und in den Lagerabteilen der Frankenmetropole werden kostbare Antiquitäten neben wertlosem Trödel gesammelt, verstaut und aufbewahrt. Manchmal stellt sich irgendwann heraus, dass das über Generationen weitergegebene Familienerbstück „nur“ emotionalen Wert besitzt, das Schnäppchen vom Flohmarkt kann sich hingegen als seltene Kostbarkeit entpuppen.

Am 16. April 2016 haben die Nürnberger wieder die Gelegenheit bei der Aktion „Experten bewerten“ des Lagerraumanbieters MyPlace-SelfStorage kleine und große Geheimnisse um ihre vermeintlichen Schätze zu lüften. Von 14:00 bis 17:00 Uhr können interessierte Besucher bis zu drei mitgebrachte Gegenstände in der Schweinauer Hauptstraße 72 kostenlos schätzen lassen. Ob Schmuck, Gemälde oder Porzellan – die Expertin vom Auktionshaus Franke nimmt Ihre Lieblingsstücke genau unter die Lupe.

Die Veranstaltung „Experten bewerten“ des Lagerraumanbieters MyPlace-SelfStorage findet bereits zum achten Mal in Nürnberg statt. Die Kunstsachverständige Eva Franke klärt die Besucher am Standort Nürnberg-Schweinau kostenlos darüber auf, ob zum Beispiel das alte Bild vom Großvater oder die seit Generationen vererbte Kommode tatsächlich echte Schätze sind oder doch das Schnäppchen vom Flohmarkt wertvoller ist.

In den vergangenen Jahren sorgte „Experten bewerten“ immer wieder für große Überraschungen, nicht nur auf Seiten der Besitzer, sondern auch auf Seiten der Veranstalter. „Die Aktion verblüfft uns jedes Mal aufs Neue – sei es wegen der mitgebrachten Gegenstände oder der Geschichten, die dahinter stecken“, erzählt Martin Gerhardus, geschäftsführender Gesellschafter von MyPlace-SelfStorage. „Wir hatten wirklich schon fast alles dabei – von wertvoller Malerei über uralte, persische Bronzefiguren bis hin zu völlig wertlosen Dingen. Ein Highlight war sicherlich der unscheinbar wirkende Holzteller, der fast vergessen im Karton einer Familie auftauchte. Nach eingehender Untersuchung stellte er sich als original asiatisches Kunstwerk aus dem 19. Jahrhundert heraus, der Wert wurde auf einen mindestens fünfstelligen Betrag geschätzt “, fügt Gerhardus hinzu. „Viele sind nach der Bewertung aber natürlich auch enttäuscht, dass das vermeintlich wertvolle Geschirr kaum etwas einbringt, manchmal aber genauso erleichtert endlich zu wissen, dass die alten Sachen ohne schlechtes Gewissen auf dem Flohmarkt verkauft werden können. Die meisten Besucher wollen ihren ‚Schatz‘ auch gar nicht loswerden, schließlich ist der ideelle Wert oft viel wichtiger als der materielle“, so Gerhardus abschließend.

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