Kaffeelager im Selfstorage-Haus: MyPlace bietet Platz für besondere Geschichten

Die wachsende Nachfrage nach Platz treibt auch in Zürich die Kosten für Wohn- und Gewerbeflächen in die Höhe. Oftmals fällt die Wohnung wegen der hohen Mietpreise kleiner aus und Stauraum wird zur Mangelware. Immer mehr Grossstädter entscheiden sich daher, ihr Hab und Gut in einem „Hotel für Dinge“ unterzubringen, wie der MyPlace-Geschäftsführer Martin Gerhardus seine Selfstorage-Häuser nennt. Auch das soziale Startup Direct Coffee nutzt die Selfstorage-Dienstleistung für seine Geschäftsidee: Das Zürcher Unternehmen importiert Kaffee, vertreibt ihn über seine Website www.directcoffee.net und unterstützt mit einem Teil des Erlöses soziale Projekte in Äthiopien. Der geröstete Kaffee lagert in einem Abteil bei MyPlace-SelfStorage in Zürich.

Die hohe Nachfrage nach Wohn- und Gewerbefläche lässt auch in Zürich die Mietpreise weiter steigen. Mangelnder Stauraum für Möbel, Sammlungen oder Erbstücke ist einer von vielen Gründen für die Anmietung eines Selfstorage-Abteils. Auch wer für einige Zeit ins Ausland geht oder mit dem Partner zusammenzieht, findet in seinem persönlichen „Keller ausser Haus“ ausreichend Platz zum Lagern. Doch nicht nur Privatkunden lagern ihre Habseligkeiten in den Selfstorage-Häusern. In der Publikation Selber Lagern identifiziert der Architekt Mauritz Lüps die „ansteigende Mietenpreise bei gleichzeitig erhöhter Arbeits- und Wohnflexibilität und -mobilität“ als Grund für die Entstehung sogenannter Arbeitsnomaden: So nutzen auch einige Firmen und Onlinehändler mit flexiblem Platzbedarf die 1 bis 50 Quadratmeter grossen Lagerabteile als Stauraum für Unterlagen, Waren oder Material.

Stauraum für moderne Arbeitsnomaden

Von einem ganz besonderen Kunden berichtet Adriana Rauch, Regionalverantwortliche bei MyPlace für die Schweiz: „Die Gründer des sozialen Startups Direct Coffee haben kürzlich Lagerfläche für ihre Kaffeelieferungen aus Äthiopien benötigt. Bei MyPlace haben sie eine Lagermöglichkeit gefunden, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.“ Nun lagert der geröstete Kaffee in einem drei Quadratmeter grossen Abteil: „Zu Beginn wussten wir nicht, wie viel Fläche wir benötigen würden“, erzählen die Gründer Marie und Michaёl Tuil. „Unser Abteil haben wir daher erst ausgesucht, als die zwei Paletten mit Kaffeedosen bereits bei MyPlace im Ladehof standen.“ Während die beiden mit einer mobilen Kaffeebar durch die Schweiz reisen, ist das Lagerabteil in der Binz regelmässiger Anlaufpunkt, um für Nachschub zu sorgen.

„Für uns ist das Angebot von MyPlace genau das, was wir gesucht haben“, erklärt Marie Tuil. MyPlace-SelfStorage, der Marktführer im deutschsprachigen Raum, betreibt in der Stadt zwei Lagerhäuser in Oerlikon und in der Binz. Dort mieten derzeit über 1.000 Kunden fast 7.000 Quadratmeter Lagerfläche. Die insgesamt rund 1.400 Lagerabteile in Zürich sind leicht erreichbar und an sieben Tagen der Woche zwischen 6:00 und 22:00 Uhr zugänglich. Das Gelände ist videoüberwacht und kann nur mit Nummerncode betreten werden. Im Gegensatz zu so manchem Keller sind die Abteile sauber, trocken und temperiert, sodass nichts schimmelt, rostet oder durch Feuchtigkeit aus der Form gerät. Der Mietbeginn ist jederzeit möglich, auch bei kurzfristigem Bedarf: Die Mietdauer beträgt mindestens zwei Wochen und ist flexibel planbar mit einer Kündigungsfrist von ebenfalls zwei Wochen.

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